Deutsche Kinoförderpreise für Filmhochschüler

Deutsche Kinoförderpreise für Filmhochschüler
Hanna Doose freut sich mit ihren Produzenten über den Preis für ihren Film «Staub auf unseren Herzen». Foto: Ursula Düren (Bild: dpa)

Die Berlinerin Hanna Doose ist für ihr Kinodebüt «Staub auf unseren Herzen» auf dem Filmfest München mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino als beste Regisseurin geehrt worden.

Mit sparsamen, höchst wirkungsvollen Mitteln gelinge es ihr, den Zuschauer zu fesseln und in die Handlung hineinzuziehen, begründete die Jury am Freitagabend ihre Entscheidung. Auch der Produzentenpreis ging an die Mutter-Tochter-Geschichte mit Susanne Lothar und Stephanie Stremler.

Den Schauspielpreis bekam Antonia Putiloff für ihre Rolle in der Teenager-Geschichte «Little Thirteen» von Christian Klandt, Absolvent der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg. Drehbuch-Sieger wurde Jan-Ole Gerster von der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Sein künstlerisches schwarz-weißes Berlinporträt «Oh Boy» mit Tom Schilling und Justus von Dohnányi setzte sich gegen zehn andere Festivalfilme durch. Den CineVision Award als bester internationaler Nachwuchsfilm erhielt Milagros Mumenthaler für «Abrir Puertas y ventanas». Die argentinisch-schweizerische Produktion war bereits 2011 beim Filmfestival in Locarno Gewinner des Goldenen Leoparden.

Der Förderpreis Neues Deutsches Kino ist mit 70 000 Euro dotiert. 30 000 Euro gibt es für den Regiegewinner, 20 000 Euro bekommt der beste Produzent, den Rest teilen sich die Sieger von Drehbuch und Schauspiel. In der Jury saßen in diesem Jahr die Produzentin Bettina Brokemper, der Musiker und Autor Sven Regener und der Schauspieler Götz Otto. Mit den Nachwuchspreisen neigt sich das gut einwöchige Filmfest dem Ende zu. Unter der neuen Festivalchefin Diana Iljine waren mehr als 180 Filme aus aller Welt zu sehen.

(dpa)

 

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