Staufen zeigt Lebenswerk des Lyrikers Peter Huchel

Staufen zeigt Lebenswerk des Lyrikers Peter Huchel
Der Schriftsteller und Lyriker Peter Huchel in den 50er Jahren. Foto: dpa (Bild: dpa)

Auf den Tag genau 42 Jahre nach der Ausreise des Lyrikers Peter Huchel aus der DDR ist in Staufen bei Freiburg eine literarische Dauerausstellung eröffnet worden. Sie widme sich dem Lebenswerk Huchels, teilten die Organisatoren am Samstag mit.

Huchel gilt als einer der bedeutendsten deutschen Lyriker. Er hatte am 27. April 1971 nach Differenzen mit dem DDR-Regime das Land verlassen dürfen. Zudem befasst sich die Ausstellung mit dem Schriftsteller Erhart Kästner. Huchel (1903-1981) und der mit ihm befreundete Kästner (1904-1974) haben ihre letzten Lebensjahre in Staufen verbracht, sie sind dort begraben.

Die Schau mit dem Titel «Peter Huchel und Erhart Kästner in Staufen» zeige zahlreiche Originale aus den Nachlässen der beiden Autoren, hieß es. Sie spiegele exemplarisch die deutsche Literatur- und Gesellschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts wider. Erstellt wurde sie vom Deutschen Literaturarchiv Marbach (Kreis Ludwigsburg) in Zusammenarbeit mit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

 

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Peter-Huchel-Preis 

(dpa)

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