Sri Lanka – Kandy

Der Name der Stadt wurde von dem singhalesischem Wort Kanda-Uda-Pas-Rato (Königreich der fünf Berge) von den Portugiesen auf Kanda reduziert, die Briten machten dann daraus Kandy. Die Stadt liegt am Fluß Mahaweli. Kandy ist für die Shinghalesen Kultur-Lebensweise-und Indentität zugleich. Kandy war die Hauptstadt des letzten singhalesischen Königreiches das 12 Herrscher hervorbrachte und im Jahr 1815 von den Briten erobert wurde. Die Stadt liegt im Zentrum der Insel auf ca. 500 m ü.n.N., derzeit leben etwa TEW 150 in Kandy. Das Klima ist mit durchschnittlich 24 Grad deutlich kühler als in den Trockenzonen, auf der anderen Seite regnet es in Kandy sehr oft, so auch bei unserem Besuch. Das Verkehrschaos gehört zu der Stadt die auf fünf Bergen liegt, jede Anhöhe ist nur über die Talstrassen zu erreichen. Die Straßenbreite ist immer noch zu eng, es hat sich nach der Zeit der Ochsenkarren und Pferdefuhrwerke keine Veränderung eingestellt. Nach dem Hinduglauben schützen Kandy und die Insel 4 Gottheiten ( auch Devales genannt)  und zwar

            

               Natha – der mit dem Buddha Maitreya indentisch ist

               Upulvan – er schlüpft in die Hindugottheit Vishnu

               Pattini – Verkörpert die Göttin der Ergebenheit

               Kataragama – ist ein Kreigsgott der Hindus.

 

Das Eingangsbild zeigt die Kernstadt im üppigen Grün mit dem Milchsee, aufgenommen von einem der fünf Bergrücken der Stadt.

Der Zahntempel (das goldene Dach) ist das meist verehrte Heiligtum der Shinghalesen, verehrt wir der Eckzahn von Buddha, der Zahn wurde nach der Überlieferung im Jahr 489 v. Chr aus der Asche des Erleuchtenden geborgen.

Das Bild zeigt ein Kolonialhaus in dem die unterschiedlichsten Waren verkauft wurden und werden, erbaut von den Engländern ganz in der Nähe der St. Pauls Church.

Die Tänze sind mit der Stadt eng verbunden, die 13 unterschiedlichen Vorführungen inclusive des Feuertanzes hatten viele Ähnlichkeiten trotz dauernd ändernden Kostümen, der fremde Besucher kann die Inhalte der Tänze durch den schnellen Wechsel der Aufritte kaum oder gar nicht nachvollziehen.

Bewundernswert sind die vielen unterschiedlichen farbigen Kostüme und die kleinen wie großen Trommeln.

Imponierend ist der abschließende, barfüßige Feuerlauf vor dem Theater. Mit diesem Feuerlauf suchen die Akteure den göttlichen Segen von Pattini (Göttin der Ergebenheit) und des Kriegsgottes Kataragama.

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