Sri Lanka – Galle

Galle hat ca. 120 TEW und ist über eine neu erbaute Autobahn von Colombo nach 116 km erreichbar, seit dem 2.Jh bis in das 19. JH. war Galle der bedeutendste Hafen der Insel. Die alte Stadt – das Dutch Fort – hat eine Fläche von 35 ha und wurde im Jahr 1988 Unesco-Welterbe. Schon die Portugiesen hatten in der Altstadt Ihre Spuren hinterlassen. Der Ursprung der Anlage geht auf das 16.Jh zurück. Im Fort stehen 400 koloniale Gebäude meist holländischen Ursprungs.

Die Neustadt von Galle präsentiert sich als wenig charmant, städtebaulich ist kein Konzept erkennbar, bunt durchgewürfelte Bauten, überfüllte Strassen, zu schmale Bürgersteige, jeder Hauseingang ein Laden, viel zu viel Ware usw., von einer geordneten Entsorgung ganz zu schweigen.

Nach dem Tsunami im Jahr 2004 erlebt das Fort eine regelrechte Aufbruchstimmung mit anspruchsvollen Läden, Kneipen und einer Künstler Lobby, die das koloniale Flair besonders genießt.

Die neuen Mitbürger im Fort kommen aus England, Australien und USA, alle haben dort einen zweiten Wohnsitz etabliert. Entsprechend entwickeln sich die Immo-Peise, die inzwischen europäisches Weltstadtniveau erreicht haben.

Das Eingangsbild zeigt den Felsen in der Brandung vor der Rockbastion.

Der 18 m hohe Leuchtturm war für die Seefahrer in der Verganenheit ein wichtiger Fingerzeig der den Kurs der Segler zur Hafeneinfahrt weist oder für die das nächste Ziel für die Kapitäne ein Kursbestätigung oder eine Kursänderung nach sich zog.

Das frühere New-Oriental-Hotel, heute das Galle-Fort-Hotel bietet den Touristen trotz oft starkem Andrang gemütliche Plätze, angeboten werden kleine Snacks und Erfrischungen jeder Art. In den hinteren Räumen werden Kunstgegenstände und Antiquitäten angeboten.

Die Juna-Moschee wurde im Fort von den Steinen einer christlichen Kathedrale erbaut.

In der Nähe des Leuchturmes befindet sich das frühere von den Holländern im Jahr 1786 erbaute Pulvermagazin.

Schuster, ein ehrenwerter Beruf. Der Meister arbeitet in dem nicht so charmanten neuen Stadtviertel von Galle. Der Betrachter kann den Lebensstandart der Menschen in Galle an der noch zu reparierenden Menge an Schuhen erkennen.

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