Sri Lanka –Colombo Stadtteil – Fort

Colombo ist die Hauptstadt von Sri Lanka, inclusive der Vororte hat die Stadt ca. 2,0 Mio. Einwohner die auf 15 Stadtbezirke verteilt sind. Colombo liegt eng an der Westküste der Insel, so kommt die Stadt auf eine Länge von gut 50 Kilometern.  Die Bevölkerung ist multi-kulti, besteht also aus verschiedensten Ethnien mit den unterschiedlichsten Religionen.

Das Eingangsbild zeigt das Grand Oriental Hotel, ein paar Meter vom Polizeipräsidium entfernt, eröffnet am 05.11.1875. Unter anderem logierten zu einem späteren Zeitpunkt der Winnetou Erfinder Karl May und der Dichter Hermann Hesse im GOH. Letzterer wurde in ganz Ceylon damit bekannt, als er am 11.11.1911 seinen nächtlichen Bordellbesuch startete. So die verfügbare Literatur. Schließlich war Hermann Hesse eine rheinische Frohnatur für den damals schon der elfte im elften ein besonders wichtiges Datum war.

Am Ende des 18.JH. war die Laufrikscha die zur Personenbeförderung eingesetzt wurde das Verkehrsmittel der reichen Einheimischen und von den Kolonialherrschaften. Viele Politiker betrachteten die Arbeit der Menschen (In Indien Wallahs genannt) als unmenschlich und nicht mehr zeitgemäßt. So nach dem ersten Weltkrieg etablierten sich Fahrrad- und später die Motorrikschas.

Der Uhrturm im Stadteil Fort ist 32m hoch, erbaut im Jahr 1857 von Lady Ward, etwa 10 Jahre später wurde aus dem Uhrturm ein Leuchtturm. Mit dem Bauboom ging der Leuchtturm unter, weil er zwischen den Häusern von der See her nicht mehr gesehen werden konnte. Danach kamen die Uhren wieder dazu, der Turm gilt heute als das inoffizielle Wahrzeichen der Stadt.

Das Kaufhaus im victoriansichem Stil zeigt das ziegelrote Cargills, wie das Millers begonnen als Departmentstore. Besonders beliebt beim Publikum waren die breiten Arkaden die bei den vielen Monsunregen den Leib trocken hielten. Aktuell sind alle möglichen Branchen untergebracht, von Banken über Geldwechsler und Souvenierverkäufer hin zu Reiseveranstalter und Fremdenführerbüros, Lebensmittelverkäufer und Fastfoodanbieter.

Im Vordergrund das Kaufhaus Millers, heute mit derselben Infrastruktur wie bei Cargills, dahinter das Grand Oriental Hotel. (GOH)

Diese Perspektive zeigt nochmals das Grand Orientel Hotel (GOH) im Stadtteil Fort. Am Ende der Straße sind die Zwillingstürme des WTO mit seinen smarten Speisegaststätten - Vielfalt für wenig Geld - der moderne Tupfer im übewiegend kolonialen Baustil der Gegend zu sehen.

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