Marokko – Von Fes in das Oasengebiet Tafilalet

Wir überquerten den MITTLEREN Atlas, das grüne Herz von Marokko, viele Zedern- und Steineichenwälder. Durch die fruchtbare Sais-Ebene  ging es weiter in Richtung HOHEN Atlas. Das Oasengebiet nennt sich “TAFILALET”, das Juwel des Südens, aus dieser Gegend kommt die seit 400 Jahren bis heute regierende Königsfamilie. Am Grund der Oasenfläche wird Getreide wie Weizen oder Gerste angebaut, das nächste Stockwert in Anführungszeichen sind Obstbäume jedweder Art und darüber überschatten die Dattelpalmen die Parzellen.Geschätzt wird, dass es im Gebiet Tafilalet etwa 700.000 Palmen gibt.

Schließlich besuchten wir am späten Nachmittag die Sanddünen von ERG CHEBBI. Vorab sahen wir die Versteinerungen (Fossilien) aus dem erdgeschichtlichen Zeitalter des Devon. Es handelt sich um Ammoniten (Schnecken) und Triboliten, meistens Tintenfische (Phacops). Das Entstehen von Devon wird auf die Zeit 410 bis 335 Millionen Jahre v. Chr. festgelegt. 

Das Bild oben zeigt den Sonnenuntergang, fotografiert von den Sanddünen bei Erg Chebbi.

Das Bild zeigt Teile des Hohen Atlas, aufgenommen in der vorgelagerten, fruchtbaren Sais-Ebene. Die Ebene wird vom Mittleren- und Hohen Atlas begrenzt.

Im Hintergrund die Ausläufer es Hohen Atlas, im Vordergrund der Fluss Ziz.

Ein Dorf im Tafilalet.

Neben den Versteinerten Tintenfischen - siehe Bild - kommen Schnecken und Tripoliten vor. Interessanter Weise ist das gesamte Gebiet nicht geschützt, so dass jeder der will und interessiert ist die Versteinerungen mitnehmen kann.

Die Sanddünen von Erg Chebbi sind bis 100 Meter hoch. Dort gibt es Wettbewerbe wie Sandskiefahren und Sandbordern.

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